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Rezension zu The Kill Order von James Dashner (Maze Runner Prequel 1)



Geballte Action mit Gänsehautfaktor



Name:                       The Kill Order  
Autor:                       James Dashner
Erscheinungsjahr:   2012
Sprache:                   Englisch
Verlag:                      Delacorte Press
Preis:                        ca. 10 Euro                                             Taschenbuch                                     
The Kill Order ist das erste von zwei Prequels zu den Maze Runner Series von James Dashner. Auch ohne Vorkenntnisse ist das Buch verständlich, die Geschichte ist in sich geschlossen, jedoch würde ich empfehlen, die Maze Runner vorher zu lesen. 


Inhalt

Vor etwas über einem Jahr wurde die Erde von Sonneneruptionen erschüttert. In Folge dessen schmolzen die Polarkappen und es gab heftige Überschwemmungen. Die Städte, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr und ein großer Teil der Bevölkerung wurde brutal ausgelöscht. Mark konnte mit seiner Schulfreundin Trina überleben und auf ihrer Flucht vor der Katastrophe trafen sie Alec und Lana, die den Teenagern durch ihre Ausbildung beim Militär mehr als einmal das Leben retten konnten. Sie nehmen noch andere Jungs und Mädchen in Marks und Trinas Alter in ihre Obhut und machen sich auf die Suche nach einem sicheren Ort. Nach einigen Monaten finden sie endlich eine Siedlung in den Bergen, wo sie neu anfangen können. Hier beginnt die Geschichte, alles was davor geschah, wird in Form von Alpträumen von Mark erzählt. Aber auch das scheinbar idyllische Leben in der Siedlung findet ein jähes Ende, als ein Luftschiff auftaucht und die Menschen mit Pfeilen abschießt. Schnell stellt sich heraus, dass die Pfeile einen Virus enthalten. Die Freunde müssen herausfinden, woher der Virus stammt und stoßen dabei auf immer mehr Hindernisse.

Rezension

The Kill Order von James Dashner ist im Großen und Ganzen eine Dystopie, bei der eine Katastrophe direkt von der nächsten Katastrophe abgelöst wird. Der Leser hat kaum die Möglichkeit, sich von den schrecklichen Bildern, die Dashner auslöst, zu erholen. Ich war anfangs etwas enttäuscht, weil die Geschichte von Mark und seinen Begleitern erst über ein Jahr nach den Sonneneruptionen beginnt und ich über diese Geschehnisse gerne mehr wissen wollte. Nach und nach wurde mir dieser Wunsch aber in Form von Marks Alpträumen erfüllt, so konnte ich sowohl den Anfang der Virusausbreitung als ich die Naturkatastrophen, die das Chaos erst ausgelöst haben, aus Marks Sicht erleben. Im Verlauf des Buches wurden auch immer mehr Verbindungen zu den Maze Runnern deutlich, besonders das Ende hat einiges erklärt. Zu WICKED gab es leider noch nicht sonderlich viele Informationen, ich hoffe dass das zweite Prequel dort anschließt und werde es auf jeden Fall bald lesen.

Fazit

Wenn ihr auf der Suche nach einem kitschigen Liebesroman seid, ist The Kill Order auf jeden Fall nichts für euch. Es ist eine der ersten Dystopien, die ich kenne, die kaum Zeit auf unnötige Liebesgeschichten verschwendet. Die Protagonisten taumeln von einem Problem ins nächste, der Handlungsstrang ist von Action geprägt. Die Beschreibungen sind teilweise sehr detailliert und grausam, James Dashner hat ein Talent dafür, „The Walking Dead“-ähnliche Bilder in meinem Kopf heraufzubeschwören. Für schwache Nerven ist das Buch also nicht gedacht. Mir hat es aber sehr gefallen, die ausführlichen Beschreibungen haben mich in ihren Bann gezogen, auch wenn dieser actiongeladene Erzähltyp normalerweise nicht so meinen Geschmack trifft.


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